English Cocker Spaniel from the Roses of Scotland
 
Aus Liebe zur Rasse mit höchster Priorität auf Gesundheit und Standards

-ERziehung-

Heute ist ein Cocker-Baby im Alter von 12 Wochen in Ihren Besitz übergegangen, dessen Zucht, Anlage und Schönheit sorgfältig und gut geplant wurde. Ebenso hat er liebevolle Pflege, gute Ernährung und eine muntere Aufzucht genossen, mit genügend Platz, um sich auszutoben. Was jetzt endgültig aus ihm wird, liegt in Ihrer Hand und Erziehung. 

Gleichmäßige Liebe und Strenge sind sehr wichtig. Ein kleiner Cocker ist wie ein Seismograph und fängt jede Stimmung und deren Wechsel sofort auf. Er muss direkt konsequent behandelt werden. Ich weiß, die großen, unschuldigen Cockeraugen lassen einem das Herz weich werden und man hält sich direkt für einen Unmenschen. Dennoch Sie wünschen sich doch einen gut erzogenen Hund, den alle loben und der nicht zur Plage für Sie und Ihre Umwelt wird.

Zuerst die Sauberkeit. Beobachten Sie Ihren Hund am Anfang besonders aufmerksam und Sie werden bald seine "Gassizeit" herausfinden. Auf jeden Fall nach dem Schlafen und nach dem Füttern, sollten sofort raus mit dem Bündel, auch wenn er - was er am Anfang „sein Geschäft“ nicht verrichten möchte und zielbewusst wieder das Heim anpeilt. Da gefällt es ihm nämlich. Besonders bei Regenwetter ist der Teppich angenehmer als die nasse Straße oder Wiese. Sofort hinsetzen wird er sich nie, er läuft aufgeregt und suchend nach dem richtigen Platz herum, dreht sich mehrmals im Kreis und dann . . .Tadahhhh

Vergessen Sie nie den kleinen Cocker zu loben, wenn er brav war und alles da erledigt hat, wo er soll, eben draußen. Übertreiben Sie ruhig, er liebt es, er will Ihnen gefallen und wird es sich merken. Das Lob - mit einem kleinen Leckerchen unterstützt - wirkt Wunder. Für ein Leckerchen tut er viel, wenn nicht sogar alles. Benimmt sich der kleine Tropf daneben, tun Sie das gleiche was Meutehunde mit seinen "Untergebenen" machen. Packen Sie ihn beim Nackenfell und schütteln ihn. Er soll merken, dass Sie böse sind und schimpfen Sie dabei mit ihm, Krabbelt er dann beleidigt in seinen Korb, so beachten Sie ihn nicht, je nach Schwere des Vergehens, ruhig bis zu 2 Stunden. Er wird es sich merken. Bei späteren Doninanzproblemen dient die Unterwerfung des Hundes das in den Griff zu bekommen.

Nehmen Sie den kleinen „Racker“ gleich an die Leine und zwar mit Halsband oder einem Geschirr, das um den Brustkorb geht. Ganz ohne Gewalt geht das am Anfang nicht ab. Ihr Hund empfindet Halsband und Leine als "Korsett" und wird sich wehren. Mit dem Geschirr ruckeln Sie an dem ganzen Hund, während das Halsband lediglich den Hals langzieht. Cocker neigen dazu stark an der Leine zu ziehen. Was Sie da so niedlich und putzig an der Leine haben, wächst innerhalb eines Jahres zu einem kräftigen Hund aus, gleich ob Rüde oder Hündin. Nehmen Sie sich gleich am Anfang die Zeit und üben Sie. Am besten hat sich der Geh-bei-Fuß-Trainer (Von Schecker) bewährt. 

Frei laufen lassen Sie ihn nur, wenn weit und breit kein Auto zu sehen und zu erwarten ist. Auch anleinen, bevor Sie die Haustür öffnen, damit er nicht zuerst draußen ist. Er steckt ja voller Lebenfsreude; ebenso wenn er im Auto sitzt, vor dem Aussteigen den Hund sichern. Später hört er dann auf ein Wort wie "warten", "nein" oder "halt.